Model directiv e böts
Die Jugendarbeit Scuol (Lavur cun Giuvenils) arbeitet im Auftrag der Gemeinde Scuol, ist neutral und steht allen Schülerinnen und Schülern (5. – 9. Klasse) der Gemeinde Scuol zur Verfügung. Die drei Hauptziele unserer Arbeit: 1) Wir stellen den Jugendlichen einen Raum zur Verfügung, in dem sie sich unkompliziert treffen können. 2) Die Jugendlichen sollen mit ihren Wünschen und Projektideen zu uns kommen und wir helfen ihnen, diese zu verwirklichen. 3) Die Jugendlichen in der Gemeinde Scuol sollen gehört werden und die Gemeinde aktiv mitgestalten.
Spiel und Spass soll im Vordergrund stehen bei uns; es geht nicht um Leistung, man kann einfach “sein”. Da die Jugendarbeit oft mit Gruppen arbeitet, lernen die Jugendlichen auf spielerische Art, mit Konflikten umzugehen und Verantwortung für eine Sache zu übernehmen. Giuvenils vöglian s’acquistar spazi – no animaturs socioculturals tils güdain a realisar quist bsögn, uschè chi tuorna per tuot la cumünanza.
Das offene Ohr: Wir möchten ein gesundes Vorbild sein für die Jugendlichen; eine Art «erwachsener Kumpel» auf den man sich jederzeit verlassen kann. Per temas relevantas pels giuvenils sco mobing, tabac, drogas, sexualità, consüm da handy, tschercha d‘üna plazza da giarsunadi, jobs per raps da s-charsella etc. vaina no adüna avert ün’ureglia e spordschain cussagliaziuns. Wir stehen unter Schweigepflicht und bieten die Beratungen gratis an.
Der Unterschied zum Fussball-Club: Alle unsere Angebote sind gratis (es sei denn, es ist explizit erwähnt). Es wird zudem keine regelmässige Teilnahme erwartet. No ans allegrain da mincha partecipanta e da mincha partecipant, eir scha ella o el nu vain ils prossems mais. L’inscunter da giuvenils Scuol dess gnir fuormar cumünaivelmaing culs giuvenils, per exaimpel in fuorma dad üna gruppa da gestiun, dad üna gruppa da bar o dad üna gruppa da graffiti. Das heisst, die Jugendlichen sagen uns, wie ihr Jugendtreff/ und somit auch das Monatsplakat zu sein hat. Wir setzen uns aktiv für eine gesunde und “sinnvolle” Freizeitbeschäftigung der Kinder und Jugendlichen ein und sind offen für alle Arten von Projektideen, solange unsere Hausregeln eingehalten werden.
Jugendschutz: Es gehört ebenfalls zum Auftrag der Jugendarbeit, dafür zu sorgen, dass die Kinderrechte eingehalten werden und der Jugendschutz (Alkoholschutzalter) korrekt umgesetzt wird in den Verkaufsstellen und Bars in der Gemeinde Scuol (in Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz Graubünden).
Mobile Jugendarbeit: Dank der «Aufsuchenden Jugendarbeit» draussen auf den Strassen/ in den Dörfern erreichen wir auch diejenigen Jugendlichen, die nicht zu uns in den Jugendtreff kommen möchten. Wir sind für alle Jugendlichen gleichermassen da und interessieren uns für ihre Lebenswelt.
Vernetzung: Um professionell handeln zu können sind wir in regem Austausch mit der Schulsozialarbeit, den Schulen, der Polizei, den Nachbarn, der Kirche, den Vereinen, anderen Jugendarbeitsstellen, dem regionalen Sozialdienst und anderen Projektpartnern; evtl. entstehen auch gemeinsame Projekte.
Unsere Bürozeiten: Sehen Sie unten in der Fusszeile. Für Gespräche stehen wir Dienstag bis Freitag gerne zur Verfügung- es können auch spontan Termine abgemacht werden. Implü güdaina eir jent a metter insembel documainta d’annunzcha (tschercha da plazza da giarsunadi) o per exercitar pel discuors da’s preschantar. In nos büro vaina eir flyers, broschüras, ed oter material d’infuormaziun.
Die positiven Auswirkungen der Jugendarbeit: Siehe Plakat (grüner Button) rechts neben diesem Text
L’effet positiv da la lavur cun giuvenils
Il placat agiund da la DOJ (Dachverband offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz) recapitulescha bain, perche cha la lavur cun giuvenils sustegna üna buna sandà psichica per giuvenils in ün cumün.